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Verena Pankoke

Homeoffice weiter erlauben oder Mitarbeitende zurück ins Büro holen?
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Führen Sie hybride Arbeit ein.
Dann bekommen Sie das Beste aus beiden Welten!

Wie kriegen wir bloß die Top-Performer?

"Ist die Generation Y verrückt geworden?"


Die Jungen scheinen „alles“ zu wollen: Tolle Bezahlung bei eher überschaubaren Arbeitszeiten, „work-life-balance“ und dennoch spannende Aufgaben mit maximaler Entfaltungsmöglichkeit. Außerdem glauben die jungen Leute, eigentlich alles zu wissen - und wollen sich daher auch nichts sagen lassen! Was ist bloß los mit dieser Generation? Viele Geschäftsführer schütteln den Kopf über eine Anspruchshaltung, mit der sie selbst vor 25 Jahren schlichtweg ausgelacht worden wären.


Tatsächlich ist den meisten Personalern und Geschäftsführern aber gar nicht zum Lachen
zumute. Denn dummerweise wollen sie ja genau diese jungen Menschen als Fachkräfte und
(zukünftigen) High-Performer für Ihr Unternehmen gewinnen. Sprich: Der Arbeitsmarkt gibt
es also her, dieses anspruchsvolle Gebaren. Betriebswirtschaftlich entsteht dadurch eine
reichlich bizarre Situation: Der Einsteiger, der im Moment noch nicht viel bringt (weil er
einfach noch keine Ahnung hat, wie das „hier so läuft“) will ein Gehalt, das in keinerlei
Relation zu dem von ihm erwirtschafteten Income steht.


Eine Wette auf die Zukunft


Einstellungen sind heute also noch etwas mehr zu einer Wette auf die Zukunft geworden.
Die aber nur dann auch wirklich aufgeht, wenn es gelingt, die jungen Top-Leute auch
tatsächlich an den Betrieb zu binden. Damit stellt sich die Frage: Was macht uns eigentlich zu
einem Top-Arbeitgeber? Was brauchen diejenigen, die echt was erreichen/umsetzen wollen,
um wenigstens einige (oder besser etliche) Jahre zu bleiben? Und wie gelingt es uns, das
vorhandene Potenzial der Mitarbeitenden auch voll zum Einsatz zu bringen?


Welcher Betrieb kann sich heute noch Low-Performer leisten?


Sind die Einstiegsgehälter der Generation Y schon hoch, so schrumpfen sie doch deutlich
angesichts der wirklich horrenden Kosten, die durch innere Kündigung, Fluktuation oder
einen überdurchschnittlich hohen Krankenstand verursacht werden. Dass Menschen
wesentlich besser arbeiten, wenn sie mit Begeisterung bei der Sache sind, dürfte sich ja
schon herumgesprochen haben. Dass diese Begeisterung sich aus vielen Quellen nährt,
vielleicht weniger….


Fakt ist: gute Performance setzt eine bestmögliche Entfaltung der Leistungsträger voraus –
und ein möglichst reibungsloses Zusammenspiel im Team. Doch davon können viele Chefs
nur träumen (und das tun sie auch gelegentlich!).


Ein gutes Betriebsklima, gegenseitige Wertschätzung und allgemeine Sinnstiftung - allesamt
Voraussetzungen für Leistungsbereitschaft! - kriegt man aber leider nicht über Nacht. Diese
zu entwickeln und zu pflegen braucht Zeit, Energie und zielführende Prozesse.