Hochleistungsteams: 5 Dinge, die  sie anders machen als alle anderen

Hochleistungsteams: 5 Dinge, die sie anders machen als alle anderen (Studie 2021)

Teamarbeit macht den Unterschied zwischen Erfolg und Mittelmaß. Doch wie geht richtig gute Zusammenarbeit?

Ron Friedman hat einen gänzlich neuen Blick auf das Konzept der hochleistungsfähigen Teamarbeit geworfen.

Die Ergebnisse sind hier:

Wir tauchen in eine Studie aus dem Jahr 2021- Sie zeigt uns 5 entscheidende Faktoren produktiver Zusammenarbeit. Und gibt uns praktische Tipps an die Hand, um bessere Leistung zu bekommen.

Aber Achtung: Es kommt mal wieder anders als gedacht!

Höchstleister telefonieren häufiger

Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten in einem Team, in dem jeder zum Hörer greift, statt eine seelenlose E-Mail zu tippen. In solch einem Szenario entsteht eine unmittelbare und persönliche Verbindung zwischen den Kollegen, die Missverständnissaat im Keim erstickt und eine starke relationale Brücke baut – ein Merkmal leistungsstarker Teams, wie Friedman betont. Im Vordergrund stehen echte Gesichter, Stimmen und Persönlichkeiten, die in einer digitalen Welt oft in den Hintergrund rücken.

Höchstleister machen bessere Meetings

Eine weitere Facette von Teams, die kontinuierlich Berge versetzen, ist die Art und Weise, wie sie Meetings durchführen. Anstatt dem Trott müder Gesichter zu folgen, die auf Bildschirme starren, schaffen es diese Gruppen, ihre Treffen in lebendige Diskussionsforen zu verwandeln, die jeden Teilnehmer dazu einladen, die Agenda aktiv mitzugestalten. Die Uhr wird nicht nur abgesessen; vielmehr wird jede Minute genutzt, um Kompetenz zu stärken und Bedeutung zu vermitteln.

Höchstleister plaudern gerne - gerne auch privat

Die dritte Regel, die Friedman aufzeigt, ist die Investition in zwischenmenschliche Beziehungen. Wie in jeder echten Freundschaft gedeihen auch Arbeitsbeziehungen nur, wenn Zeit und Mühe in sie investiert werden. Es heißt, Coffee-Break-Gespräche zu intensivieren und die Leitplanken des rein Geschäftlichen zu durchbrechen, um Vertrauen und Verbundenheit zu fördern.

Höchstleister loben sich gegenseitig

Ein herzlliches "Gut gemacht" oder ein "Danke" mag trivial klingen, aber Anerkennung ist der Klebstoff, der individuelle Teammitglieder in einer Einheit zusammenhält. Hochleistungsteams verstehen den Wert wahrhaftiger Wertschätzung – sie ist der Wind unter den Flügeln der Motivation und des Engagements. Schon kleine Akte der Anerkennung können Großes bewirken.

Höchstleister spielen kein Business-Theater

Zu guter Letzt steht Authentizität am Arbeitsplatz im Rampenlicht. Hochleistungsfähige Teams sind Orte, wo Masken fallen und echte Charaktere zum Vorschein kommen. Nicht nur nährt dies ein Umfeld psychologischer Sicherheit, es lädt jedes Teammitglied dazu ein, sich voll und ganz einzubringen, ohne Furcht vor Urteil oder Ablehnung.

Fazit

Diese fünf Säulen bilden Grundlagen für Teams, die sich nicht nur durch Ergebnisse auszeichnen, sondern auch durch eine Kultur, die auf den drei psychologischen Bedürfnissen – Autonomie, Kompetenz und Verbundenheit – basiert, wie die Forschung untermauert. Denn erst wenn wir uns erfüllt fühlen, können wir die Exzellenz erreichen, die in uns steckt. Nehmen Sie das Ruder in die Hand und steuern Sie das Schiff Ihres Teams in ruhigere, produktivere Gewässer, indem Sie diese Praktiken in Ihren Alltag einbetten.

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