back-to-office

Brauchen wir jetzt eine Back-to-Office Ansage? Eine Pro und Contra Diskussion

Viele Unternehmen fordern derzeit, dass Beschäftigte wieder im Büro arbeiten sollen: Immer! Oder: Fast immer!

Ein großer „Back-to-Office“ Call hallt um die Welt.


Pro "Back-to-Office"

Folgende Gründe werden dabei ins Feld geführt:

  • Teams können besser zusammenarbeiten
  • Informationen und Wissen werden unmittelbar ausgetauscht
  • Es gibt mehr soziale Interaktion
  • Aufgaben sind leichter zu koordinieren

Zudem sorgen sich etliche Führungskräfte, ob ihre Mitarbeitenden im Homeoffice ebenso produktiv arbeiten wie im Büro. Viele Chef:innen glauben, die Leistung ihrer Mitarbeitenden im Büro besser einschätzen zu können. Warum? Weil sie sie sehen. Das gibt ihnen das Gefühl, einen Überblick darüber zu haben, wer wie viel arbeitet.

Führung durch Präsenz

Führung durch Präsenz ist das Führungsmittel schlechthin. Wir alle sind damit aufgewachsen. Nahezu jeder Chef und jede Chefin kennt diesen Führungsstil seit Jahren oder Jahrzehnten.

Zudem sind wir als Menschen geneigt, das zu glauben, was wir sehen.
Und das in Frage zu stellen, was wir nicht sehen.

Du kannst 2 Meter weit springen? „Glaube ich erst, wenn ich es sehe!“

Was wir nicht sehen, ist quasi nicht da. Sehe ich meine Mitarbeitenden nicht arbeiten, dann faulenzen sie wahrscheinlich.

Gegenfrage: Ist es tatsächlich ein Leistungsbeweis, Mitarbeitende an ihrem Büroarbeitsplatz sitzen zu sehen?

Ist Präsenz schon eine Leistung?

Contra "Back-to-Office"

Homeoffice und Remote Work bringen auch für Arbeitgeber deutliche Vorteile. In unzähligen Studien werden diese Vorteile belegt und beziffert.

Die wichtigsten Vorteile von Homeoffice und Remote Work:

  • Kostenreduktion (weniger Büroräume und betriebliche Kosten)
  • gesteigerte Mitarbeiterzufriedenheit
  • weniger Ausfallzeiten
  • Zugang zu einem breiteren Talentpool

Zudem haben Unternehmen während der Homeoffice-Pflicht erlebt, dass ihre Mitarbeitenden auf Distanz insgesamt genauso produktiv arbeiten wie im Büro. Teilweise auch produktiver.  

Hybride Arbeit gilt als die Zukunft der Arbeit: „Das Beste aus beiden Welten vereinen!“ Und dennoch widersetzen sich etliche Unternehmen dem vielversprechenden Megatrend.

Woran liegt das?

Die Antwort ist einfach: Büroarbeit bietet bessere Kontrolle. Zumindest scheinbar.

Unterschiedliche Stadien der Verdrängung

Die aktuelle Diskussion ergibt folgendes Bild:

Arbeitnehmende wünschen mehr mobiles Arbeiten -
Führungskräfte unterstützen häufig eine Rückkehr ins Büro.

Das zeigt auch eine Studie von PWC (durchgeführt während Corona unter mehr als 130 Führungskräften und 1.200 Mitarbeitenden)

  • 55 % der Beschäftigten wollen mindestens drei Tage/Woche auf Distanz arbeiten
  • aber 68 % der geschäftsführenden Direktoren sagen, dass Mitarbeitende mindestens drei Tage/Woche im Büro anwesend sein sollten

Als Grund nennen Geschäftsfüherende: um die Unternehmenskultur aufrechtzuerhalten.

Raj Choudhary, Professor an der Harvard Business School und Leiter der Bewegung "Work from Anywhere", meint dazu:

„In zehn Jahren werden wir wahrscheinlich aufhören, es Remote-Arbeit zu nennen. Wir werden es einfach Arbeit nennen.

Top-Talente suchen nach flexibler Arbeit.

Unternehmen, die sich nicht im neuen Normal der Arbeit einfinden, werden zu “Dinosauriern”

Sie müssen leider auf die besten Talente verzichten. 

Lösung: Die goldene Mitte!

Die Lösung liegt in einer gut organisierten hybriden Arbeit: Einer Mischung aus Homeoffice und Präsenzarbeit.

So wird hybride Arbeit zu Ihrem Erfolgsmodell:

  • effektive Kommunikation auch auf Distanz sicherstellen
  • Arbeitsprozesse virtuell abbilden (transparent & nachvollziehbar)
  • ergebnisorientierten Führungsstil etablieren
  • konstruktive Vertrauenskultur aufbauen

Gelingt Ihnen das, können Sie mit Ihrem Unternehmen die Vorteile der hybriden Arbeitswelt  vollumfänglich nutzen:

Sie bekommen das Beste aus beiden Welten!

Fazit: Hybride Arbeit ist das „neue Normal“

„Hybrid!“ heißt das neue Normal der Arbeit.

Hybride Zusammenarbeit bringt zahlreiche Vorteile. Diese sind nach dem massiven Einsatz des Homeoffice während der Pandemie nicht mehr zu übersehen:

  • produktive Arbeit von überall aus
  • geringere Kosten
  • weniger geografische Hindernisse beim Recruiting
  • mehr Wohlbefinden der Mitarbeitenden 
  • weniger Fehlzeiten 

Viele Unternehmen erkennen die Vorteile von Homeoffice und Remote-Arbeit.

Sie werden die Gewinner im Kampf um Fachkräfte und Talente sein. Und produktive Arbeit auch während Krisensituationen gewährleisten können.

Eines ist sonnenklar: Die Zukunft der Arbeit ist hybrid.

Wollen auch Sie das Beste aus beiden Welten vereinen?

 

Gerne unterhalten wir uns darüber

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